Datenschutz
Voulez sammelt so wenig wie möglich. Diese Seite sagt genau, was gespeichert wird, warum, und wann es verschwindet. Massgeblich sind das Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) und die DSGVO.
Was gespeichert wird, wenn du einen Tresor baust
- Deine E-Mail-Adresse. Für die Bestätigung, den Verwaltungslink und die Benachrichtigung, wenn jemand antwortet. Sie wird für nichts anderes verwendet und nicht weitergegeben.
- Der Inhalt des Tresors. Name des Empfängers, deine Texte, die Rätsel samt Lösungen, die Auswahlmöglichkeiten und Zeitfenster.
- Die E-Mail-Adresse des Empfängers — nur wenn du sie einträgst. Sie wird für eine einzige Nachricht verwendet: die Einladung, die nach deiner Bestätigung rausgeht. Darin stehen dein Name, dein erster Satz und der Link zum Tresor. Danach wird die Adresse für nichts mehr benutzt, nicht weitergegeben und mit dem Tresor gelöscht.
- Die PIN. Nur als Hashwert (scrypt). Im Klartext existiert sie nirgends — auch der Betreiber kann sie nicht auslesen.
Was gespeichert wird, wenn jemand deinen Tresor öffnet
- Die Antwort. Zusage oder Absage, gewählte Unternehmung, Zeitpunkt und eine allfällige Nachricht.
- Ereignisse. Dass jemand die Seite geöffnet, ein Rätsel gelöst oder den Tresor geöffnet hat — mit Zeitstempel, ohne Namen.
- Keine IP-Adressen. Für die Begrenzung der Versuche wird aus der IP ein gekürzter Hashwert gebildet. Die IP selbst wird nicht gespeichert und lässt sich aus dem Hash nicht zurückrechnen.
Cookies
Ein einziges technisches Cookie, gesetzt beim erfolgreichen Öffnen eines Tresors. Es beweist, dass die PIN stimmte, und läuft nach sechs Stunden ab. Kein Tracking, keine Werbung, keine Analyse — deshalb auch kein Zustimmungsbanner.
Wallet-Pässe
Steht ein Termin, lässt sich das Ticket zusätzlich in Apple Wallet oder Google Wallet legen. Die beiden Wege unterscheiden sich, und zwar deutlich:
- Apple Wallet — der Pass entsteht auf unserem Server und wird als Datei an dein Gerät übergeben. Apple bekommt dabei nichts zu sehen: weder den Termin noch deinen Namen noch die Nachricht, die auf der Rückseite steht.
- Google Wallet — hier geht es nicht ohne Google. Übertragen werden dein Vorname, der Anlass, der Termin und der Link zum Ticket. Nicht übertragen wird die persönliche Nachricht, und auch keine E-Mail-Adresse.
Ein gespeicherter Google-Pass liegt danach bei Google und nicht mehr bei uns. Die 90-Tage-Löschung unten erreicht ihn deshalb nicht — er bleibt, bis du ihn in Google Wallet selbst entfernst. Das gilt nur für Leute, die diesen Knopf auch wirklich drücken; wer ihn stehen lässt, gibt nichts weiter.
Für beide Pässe gilt, was auch für einen Ausdruck oder einen Screenshot gilt: was einmal auf einem Gerät liegt, lässt sich von hier aus nicht zurückholen. Ein deaktivierter Tresor gibt keine neuen Pässe mehr aus.
Wie lange
Jeder Tresor wird 90 Tage nach seiner Erstellung gelöscht, samt Rätseln, Antwort und E-Mail-Adresse. Ein nicht bestätigter Tresor wird nie sichtbar und ebenso gelöscht. Früher geht auch: über den Verwaltungslink lässt sich ein Tresor jederzeit deaktivieren.
Wer sonst noch Daten sieht
- Supabase (Datenbank, Rechenzentrum Frankfurt, EU) — Auftragsverarbeiter für die Speicherung.
- Plunk — Auftragsverarbeiter für den E-Mail-Versand.
- Vercel — Auftragsverarbeiter für den Betrieb der Website.
- Google — nur für die oben beschriebenen Wallet-Pässe, und nur bei denen, die den Knopf „Zu Google Wallet“ drücken.
Es findet keine Weitergabe zu Werbe- oder Analysezwecken statt.
Deine Rechte
Du kannst Auskunft, Berichtigung, Löschung und Herausgabe deiner Daten verlangen. Für die Löschung genügt der Verwaltungslink; für alles andere schreib an die Adresse im Impressum. Du hast zudem das Recht, dich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren — in der Schweiz beim EDÖB.